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Protestaktion gegen die Kürzungen im FSJ direkt vor dem Bundestag

Ab August 2020 sollen die Bundesmittel für das FSJ de facto um 40 Millionen Euro gekürzt werden. Diese Kürzung darf nicht kommen. Pädagogische Mitarbeiter*innen der AWO Berlin, des IJGD und des FSJ-Trägers "BIQ" haben daher sich was Besonderes einfallen lassen: Eine Protestaktion genau zu der Zeit, als im Bundestag am 12. September 2019 das Haushaltsgesetz zum Etat des Familienministeriums in erster Lesung behandelt wurde.

Johannes Zerger, Geschäftsführer der ijgd-Geschäftsstelle Berlin: "Wir haben Philip Amthor (CDU) und Martin Schulz (SPD) persönlich gesprochen - und hoffentlich überzeugt. Das war eine sehr gut." Als Unterstützer*innen kamen zwei Abgeordnete direkt aus dem Plenarsaal , um zu dokumentieren, wie richtig sie die Aktion finden: Cansel Kiziltepe (SPD) und Michael Schrodi (SPD), beide Mitglieder des Finanzausschusses. Nun gilt es noch die CDU-Abgeordneten zu überzeugen.

Christoph Götz und Sebastian Hennig vom AWO Landesverband hatten die erfolgreiche Aktion organisiert. Für sie ist klar: "Wenn die Kürzung kommt, können wir nicht mehr die gleich hohe pädagogische Begleitung unserer Freiwilligen leisten. Das trifft vor allem bildungsschwächere junge Menschen, die uns besonders brauchen. Deshalb werden wir weiter in unserer knappen Zeit dafür kämpfen, die Mittelkürzung zu verhindern."