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MdB Koob (CDU) besucht Freiwillige der Ev. Freiwilligendienste – Diakonie Hessen in der Ev. Kinder- und Jugendhilfe in Bad Homburg – Haus Gottesgabe

Markus Koob, MdB der CDU, besuchte am 27.08.2019 Freiwillige und Verantwortliche im Haus Gottesgabe und konnte sich vor Ort von der Vielfalt und der positiven Wirkung eines Freiwilligendienstes überzeugen.

Tobias Trapp, Geschäftsführer der Einrichtung, betonte die Bedeutung der Freiwilligen, durch die die Kinder und Jugendlichen eine große Zuwendung durch zusätzliche Angebote erhalten. Für die Freiwilligen entsteht durch das Engagement ebenfalls ein Mehrwehrt. Um sich über die eigene berufliche Zukunft klar zu werden, sei der Freiwilligendienst eine wichtige Zeit im Lebensabschnitt: „Die Entscheidung für einen sozialen Beruf gelingt am besten durch das eigene Erleben, nur so wird es nachhaltig.“

Die pädagogische Referentin der Evangelischen Freiwilligendienste Sandra Hagenkötter ergänzte: „Vielfalt erfahren, sich in der Gruppe der Freiwilligen austauschen und selbst etwas bewirken – das sind nur einige der Qualitätsmerkmale der Freiwilligendienste, um gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern.“ Und Bastian Forth, Freiwilliger im Bundesfreiwilligendienst, berichtet, dass er sich vor der Arbeit im Haus Gottesgabe kein soziales Studium hätte vorstellen können. „Ich hatte große Freude an der Arbeit mit den Kindern und es war für mich sehr sinnstiftend, sodass ich nach dem Freiwilligendienst Erziehungswissenschaften studieren werde“, erzählte er im Gespräch mit dem Abgeordneten.

Markus Koob informierte sich außerdem über die politischen Rahmenbedingungen der Freiwilligendienste und die zukünftig zu erwartenden Trends. Ingrid Pontzen, Pädagogische Leiterin der Evangelischen Freiwilligendienste und Vertreterin der Landesarbeitsgemeinschaft Freiwilligendienste in Hessen, wies in diesem Zusammenhang auf die leicht rückläufige Zahl der Freiwilligen hin. Die bundesweiten Träger der Freiwilligendienste hätten bereits Konzepte erarbeitet, um weitere Zielgruppen zu erreichen und die Freiwilligendienste inklusiver zu gestalten. Dies sei aber nicht umsonst zu haben; „der Erhalt und weitere Ausbau der Fördermittel für FSJ und BFD ist eine wesentliche Voraussetzung für die Träger, die Qualität der Freiwilligendienste auch langfristig zu erhalten.“

Koob zeigte großes Verständnis für diese Situation. Die Arbeit der Freiwilligen und ihre vielfältigen Erfahrungen überzeugten ihn. Er versprach, sich für die notwendige politische Unterstützung der Freiwilligendienste einzusetzen. Koobs Fazit: „Für die Gesellschaft ist es äußerst wichtig, wenn sich möglichst viele schon früh mit sozialem Engagement auseinandersetzen, in einem Freiwilligendienst wird dies bestens ermöglicht.“

 

Auf dem Foto von links:

Barbara-Sophie Schäfer (Päd. Referentin Ev. Freiwilligendienste)

Ingrid Pontzen (Päd. Leiterin Ev. Freiwilligendienste)

Sandra Hagenkötter (Päd. Referentin Ev. Freiwilligendienste)

Stefanie Eisfeld (Freiwillige im BFD)

Bastian Forth (Freiwilliger im BFD)

Tobias Trapp (Geschäftsführer Ev. Kinder- und Jugendhilfe)

Markus Koob (MdB CDU)