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Daniela Wagner (MdB) zu Besuch im MuK Hessen

Die Bundestagsabgeordnete Daniela Wagner (Grünen-Fraktion) konnte sich bei ihrem Besuch am Freitag, 30. August 2019 im Institut für Medienpädagogik und Kommunikation Hessen e.V. (MuK Hessen) in Darmstadt einen Eindruck von der Arbeit von Freiwilligen in der Kultur verschaffen.

Als landesweit arbeitende Fachstelle für Medienpädagogik organisiert das MuK Hessen vielfältige Bildungskonzeptionen für Menschen in ihrer lebenslangen Auseinandersetzung mit Medien und kommunikationskulturellen Herausforderungen. Mit medienpraktischen Seminaren, Workshops, Informationsveranstaltungen und Fachtagungen spricht das Medieninstitut sämtliche Zielgruppen an. Als Einsatzstelle für Freiwilligendienste in der Kultur bietet das MuK Hessen Jugendlichen unter 27 Jahren die Chance, zwölf Monate lang die Medien- und Kulturarbeit vor Ort mitzugestalten.

In dem Gespräch zwischen Daniela Wagner und den beiden Freiwilligenleistenden des MuK Hessens Jakob Ohage und Maya Hähndel drehte es sich vorrangig um das Medienverhalten von Heranwachsenden. Im Laufe des Freiwilligendienstes übernahmen Jakob Ohage und Maya Hähndel sehr vielfältige Aufgaben im MuK Hessen, ein Schwerpunkt lag jedoch auf der Unterstützung und Durchführung von verschiedenen Projekten zur Vermittlung von Medienkompetenzen. Bei diesen Veranstaltungen arbeiteten die Freiwilligen mit Kindergarten- und Schulkindern, aber auch mit Erwachsenen und Senioren und Seniorinnen und informierten zu allen Themen rund um Smartphone, Internet und digitale Medien.

„Es ist egal, ob ein Mensch jung oder alt ist. Der Medienkonsum und der richtige Umgang mit digitalen Medien müssen gelernt sein“, erklären die beiden Freiwilligen der Bundestagsabgeordneten. Aus diesem Grund hat Maya Hähndel während ihres Freiwilligendienstes ein Medienquartett erstellt, womit die Spieler und Spielerinnen ihr eigenes Medienverhalten reflektieren und verbessern können. Jakob Ohage hat sich dazu entschieden, im Rahmen eines eigenständigen Projekts eine App für Senioren und Seniorinnen zu entwickeln, die Hilfestellungen für den richtigen Umgang mit ihren digitalen Geräten bietet. Der 19-jährige hat die App selbst geplant, programmiert, getestet und veröffentlicht. Die Stellen wurden von der Sparkasse Darmstadt gefördert und begleitet von der Landesvereinigung Kulturelle Bildung Hessen e.V..

„Ich habe während meines Freiwilligendienstes wirklich unglaublich viel gelernt und neue Interessen entdeckt“, erzählt Jakob Ohage, der im Anschluss an seinen Dienst in Darmstadt bleiben und ein Studium in diesem Bereich beginnen wird.

Um die Qualität der Freiwilligendienste auch in Zukunft gewährleisten zu können, sind Träger und Einsatzstellen weiterhin auf Fördermittel und politische Unterstützung angewiesen. Nur mit einer finanziellen Sicherheit der Freiwilligendienste können den Dienstleistenden weiterhin vielfältige Angebote und Möglichkeiten geboten werden, wovon nicht nur die Freiwilligen selbst, sondern auch die Einsatzstellen profitieren. Die Bundestagsabgeordnete Daniela Wagner zeigte sich überzeugt: sie wolle die Anliegen weitergeben und sicherte ihre politische Unterstützung zu.