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Besuch von MdB Markus Koob (CDU) im Römerkastell Saalburg

Bei seinem Besuch des Römerkastells Saalburg im Taunus bei Bad Homburg konnte sich Markus Koob, Mitglied des Bundestags (CDU/CSU Fraktion und stellvertretendes Mitglied im Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) vor Ort von der Wichtigkeit von Freiwilligendiensten überzeugen.

Die römische Militäranlage Saalburg diente vor knapp 2000 Jahren als Sicherung der Grenze des Römischen Reiches im heutigen Deutschland. Heute stellt die Saalburg hauptsächlich Funde von Ausgrabungen der Umgebung aus und gilt damit als eins der wichtigsten Museen zur römischen Archäologie. Seit dem vergangenen Jahr ist das Römerkastell Saalburg Einsatzstelle für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) Kultur und bietet damit jungen Menschen die Möglichkeit, ein Jahr lang Kulturarbeit aktiv mitzugestalten.

Im Gespräch tauschte sich Markus Koob mit dem Freiwilligendienstleistenden Johannes Leiendecker über die Erfahrungen im Freiwilligendienst Kultur und Bildung aus. Zusammen mit Dr. Carsten Amrhein (Museumsleitung), Rüdiger Schwarz (Museumspädagogik) und dem pädagogischen Koordinator Markus Daum (LKB Hessen e.V., Träger der Freiwilligendienste Kultur und Bildung) sprachen sie über die Bedeutung des Dienstes. Einigkeit bestand darin, dass freiwilliges Engagement in vielen Einsatzstellen nicht mehr wegzudenken ist. Um die Qualität der Freiwilligendienste sichern und diese auch für mehr Zielgruppen öffnen zu können, ist auch in Zukunft der Ausbau und Erhalt von finanziellen Fördermitteln eine Grundvoraussetzung.

Bei einer Führung durch die Museumsreihen der Saalburg konnte sich der Bundestagsabgeordnete Markus Koob selbst einen Eindruck von den vielfältigen Tätigkeiten des Freiwilligendienstleistenden Johannes Leiendecker verschaffen. Hauptsächlich wurde der Freiwillige im Bereich der Museumspädagogik eingesetzt. Zu seinen Aufgaben gehörten unter anderem die Digitalisierung des Archivs sowie die Vorbereitung und Begleitung von Aktionstagen für Kinder und Jugendliche, aber auch Seniorinnen und Senioren. Außerdem führte Johannes Leiendecker im Laufe seines Freiwilligendienstes ein eigenständiges Projekt durch, bei dem er eine Führung zur wilhelminischen Zeit auf der Saalburg konzipierte und sich damit explizit an Kinder richtete.

„Das FSJ hat mich auf jeden Fall in meinem Berufswunsch Geschichtslehrer zu werden sehr bestärkt“, erzählt der 19-jährige, der im Anschluss an den Dienst ein Lehramtsstudium beginnen wird. Vielen Freiwilligen hilft ein Freiwilligendienst zur Orientierung und gibt Aufschluss über die berufliche Zukunft, berichtet Markus Daum. Die LKB Hessen begleitet in Hessen jährlich rund 150 Freiwillige in der Kultur.

Auch kommunalpolitische Themen wurden bei dem Besuch des MdB Markus Koob angesprochen. Der Museumsleiter Dr. Carsten Amrhein nannte beispielsweise die schwierige Parksituation rund um die Saalburg, die dringend gelöst werden muss, um das Museum weiterhin besucherfreundlich gestalten zu können. Markus Koob zeigte sich verständnisvoll. Der Besuch und Austausch auf der Saalburg waren informativ: er sicherte weiterhin seine politische Unterstützung der Freiwilligendienste zu.